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Das Bauernmuseum Staudenhaus geht in die Winterpause

Das Bauernmuseum Staudenhaus geht in die Winterpause und öffnet seine Türen wieder am 6. April 2024. 

 

Bildquelle: Marcus Merk

16. März 2024: Pflanzen- und Saatgutbörse

Am Samstag, den 16. März 2024 findet von 10 bis 14 Uhr am Umweltzentrum Schmuttertal (Augsburger Straße 24, Diedorf, Ortsteil Kreppen) die 8. Pflanzen- und Saatgutbörse statt. Inzwischen schon traditionell mit einem Stand vertreten ist auch dieses Mal wieder der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte, der über das Leben der ersten Bauern in Schwaben, frühe Getreidesorten und alte Kulturpflanzen informiert. Außerdem können sich alle Interessenten im Mehlmahlen ausprobieren und ihr Geschick mit dem Steinbohrer beweisen.
Der Eintritt ist kostenfrei. Christiane Chrobaczek und das Team des archäologischen Gartens freuen sich auf einen informativen Austausch mit Ihnen!
Weitere Informationen finden Sie unter Pflanzen- und Saatgutbörse

Bildquelle: Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V.

16. März 2024: Vortrag von Thomas Schiegg M.A.

Thomas Schiegg, M.A. referiert am 16. März 2024 zum Thema "Das es am Roggen durchgängig so fehle, das […] die wenigsten bis Weÿhnachten wurden aus langen können – Bobingen und das Hochstift Augsburg im Fokus der europäischen Hungerkrise 1770–73." Veranstalter ist der Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein D'Hochsträßler Bobingen.

Zu Beginn der 1770er-Jahre wurde ganz Europa von Wetteranomalien und wiederholten Missernten heimgesucht. Die Folgen waren enorme Preissteigerungen und Hungersnöte, verbunden mit zahlreichen Todesfällen. Der Vortrag widmet sich diesem in der Geschichtsforschung zu Bayerisch-Schwaben bisher so gut wie nicht beleuchtetem Thema und will Einblicke in das obrigkeitliche Handeln des Hochstifts Augsburg geben sowie die Auswirkungen für die einfache Bevölkerung mit Fokus auf die Gemeinde Bobingen skizzieren.

Thomas Schiegg hat an der Universität Augsburg Historische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Geschichte der Frühen Neuzeit studiert und sich intensiv mit der Hungersnot der 1770er-Jahre beschäftigt. Im Rahmen des Vortrags wird er seine aufschlussreichen Erkenntnisse erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Alle historisch Interessierten sind herzlich willkommen!

Termin: 16. März 2024 um 19 Uhr / Veranstaltungsort: Laurentiushaus Bobingen, Pestalozzistraße 6, 86399 Bobingen

Foto: Gemeinderechnungen, 1770/1771, Titelblatt. 
Bildquelle: Stadt-Archiv Bobingen

16./17. März 2024: Inklusives Theaterprojekt "Das" Schöne und das Biest / Veranstaltungshinweis

Seit vielen Jahren bietet EUKITEA einen inklusiven Theaterworkshop für Menschen mit und ohne Behinderung. In dieser Spielzeit wurde für eine Präsentation das Märchen „Die Schöne und das Biest“ als Ausgangspunkt ausgewählt – darin steht eine moderne Interpretation unter dem Titel „DAS“ Schöne und das Biest im Mittelpunkt. Die Schauspieler und Schauspielerinnen erzählen und spielen das Märchen in spannendheiteren Szenen. Dabei stellen sie sich die Frage: „Gibt es das Schöne im Biest und steckt auch im Biest das Schöne?“
In einem einzigartigen Theaterprojekt teilen Menschen mit und ohne Behinderung die Bühne, um gemeinsam verschiedene Themen zu erkunden. Hier werden individuelle Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten der Teilnehmenden in einem kreativen Prozess zum Leben erweckt. Inklusion wird durch die Akzeptanz der Vielfalt gefördert und die unterschiedlichen Talente der Teilnehmenden kommen in diesem Theaterprojekt eindrucksvoll zur Geltung. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Beginn: jeweils 16 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter: "Das" Schöne und das Biest

Bildquelle: Theaterhaus Eukitea.

23. März 2024: Archäologische Wanderung zur Viereckschanze beim Peterhof

Für alle Freundinnen und Freunde der Archäologie heißt es am Samstag, den 23. März 2024 um 14.30 Uhr auf zur Viereckschanze beim Peterhof (Gersthofen). Unter fachkundiger Leitung der Kreisheimatpflegerin für Archäologie, Alexandra Völter, erkunden wir die trapezförmige Anlage aus der jüngeren Latènezeit. Die bis zu 2,5 m über die sichtbare Grabensohle reichenden Wälle beeindrucken mit einer Länge von 107 bzw. 77 Metern. Mit 8230 m2 zählte die im Augsburger Land gelegene Viereckschanze zu den größeren Anlagen ihrer Zeit. Obwohl Teile der Wälle im Lauf der Jahrhunderte zerstört wurden, lohnt sich der Besuch und eröffnet einen spannenden Einblick in das Leben der Menschen dieser Epoche.

Treffpunkt ist am Wanderparkplatz Peterhof an der St 2036 zwischen Holzhausen und Heretsried (etwa 500 m oberhalb der Gaststätte Peterhof). Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, festes Schuhwerk wird empfohlen.

Foto: Vierckschanze. Bildquelle: Alexandra Völter

13. April 2024: Bischof Ulrich von Augsburg – Eine Annäherung an das Leben des Augsburger Bistumsheiligen

2023 jährte sich der Geburtstag Bischof Ulrichs von Augsburg zum 1.100. Mal. In Anknüpfung an dieses besondere Datum widmet sich das Augsburger Diözesanmuseum in einer Sonderausstellung dem Leben und Wirken Ulrichs.
Im Rahmen von vier thematischen Schwerpunkten wie seiner Biographie, seinen gesellschaftlichen Netzwerken, seinem sozialen Wirken sowie seiner Verehrung nähern sich die Besucherinnen und Besucher dem Menschen Ulrich an und lernen dabei bislang unbekannte Facetten seiner Person kennen. Besonders beeindruckend ist dabei die Aktualität der Themen wie Armut, Krieg und Krisen, denen sich Bischof Ulrich zu Lebzeiten gegenübersah und die bis heute nichts von ihrer zerstörerischen Wirkmacht verloren haben.

Der Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Diözesanmuseum St. Afra am Samstag, den 13. April 2024 um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung „Ulrich. genial, sozial, loyal, memorial“ an. Der Unkostenbeitrag beträgt für Mitglieder des Heimatvereins 6 Euro, für Nichtmitglieder 8,50 Euro. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung unter 0821 3102 2547 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Treffpunkt zur Führung ist am Diözesanmuseum St. Afra, Kornhausgasse 3-5, 86152 Augsburg (Straßenbahnlinie 2: Haltestelle Stadtwerke/Dom). Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier: Ulrich. genial, sozial, loyal, memorial

19. April 2024: Geschichte mal anders – ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen der Augsburger Stadtarchäologie

Gleich neben dem Stadtarchiv findet sich mit dem Archäologischen Zentraldepot der Stadt Augsburg im Textilviertel ein ganz besonderes Highlight für alle Geschichtsinteressierten. Seit 2017 wird in den Räumen der ehemaligen Kammgarnspinnerei unter optimalen konservatorischen Bedingungen das gesamte archäologische Fundgut aus Augsburg gelagert, das von kunstvollen bronzezeitlichen Nadeln über tonnenschwere römische Steindenkmäler bis hin zu hauchdünnen venezianischen Gläsern der Renaissance reicht. 
Im Rahmen einer Sonderführung, die der Leiter der Stadtarchäologie, Dr. Sebastian Gairhos, am 19. April 2024 um 14 Uhr exklusiv für die Mitglieder des Heimatvereins für den Landkreis Augsburg e.V. anbietet, erhalten alle Interessenten nicht nur einen Überblick über die Bandbreite der während der vergangenen Jahrhunderte im Boden der Stadt geborgenen archäologischen Schätze, sondern auch über die Herausforderungen, diese dauerhaft für die nächsten Generationen zu erhalten.

Die Führung durch das archäologische Zentraldepot ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter 0821 3102 2547 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ist aus organisatorischen Gründen jedoch unbedingt erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass vor Ort nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung steht. Es empfiehlt sich daher eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahnlinie 6, Haltestelle Textilmuseum). Treffpunkt zur Führung ist an der Stadtarchäologie, Zur Kammgarnspinnerei 9,-86153 Augsburg. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!

Bildquelle: Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Stadtarchäologie.
Foto: Eckart Matthäus.

1. Mai 2024: Exkursion in das Kelten- und Römermuseum nach Manching

Der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte im Heimatverein für den Landkreis Augsburg hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Latenezeit im Augsburger Land auseinandergesetzt und sich im Rahmen experimenteller Archäologie an das Leben unserer Vorfahren angenähert. Was liegt da näher, als mit dem Manchinger Oppidum die Überreste eine der größten ehemals keltischen Städte in Süddeutschland mit schätzungsweise bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu besuchen.

Los geht es am 1. Mai 2024 um 9.30 Uhr am Landratsamt Augsburg. Von dort fahren wir direkt in das Kelten- und Römermuseum Manching und entdecken bei der Führung „Kultbäumchen und Bootswracks“ die Höhepunkte des Museums. Nach einer Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen steht um 14.00 Uhr die Erkundung des angrenzenden Archäologischen Lehrpfads auf dem Programm. Da die Ausmaße des ehemaligen Stadtgebiets nicht in angemessener Zeit zu Fuß bewältigt werden können, steuern wir mehrere Stationen mit dem Bus an und verschaffen uns dabei einen eindrucksvollen Überblick über die obertägig noch sichtbaren Reste antiker Baustrukturen und besichtigen ein eigens nachgebildetes Tor mit Pfostenschlitzmauer.

Gegen 15.30 Uhr treten wir die Rückreise nach Augsburg an, wo wir etwa um 16.45 Uhr eintreffen werden. Die Kosten für Mitglieder des Heimatvereins betragen 25 Euro, für Nicht-Mitglieder 30 Euro. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um verbindliche Anmeldung unter Tel. 0821 3102 2547 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Blick in die Keltenabteilung mit Funden aus dem Oppidum von Manching. Bildquelle: Keltenmuseum Manching. Foto: Michael Heinrich.

 

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